Fachbereich Informatik

Aufgaben und Rechtsgrundlage

Rechtlicher Hintergrund zur Einrichtung der Doktorandenvertretung:

§ 34 Absatz 9 des Hochschulgesetzes (HochSchG) des Landes Rheinland-Pfalz:

Die angenommenen Doktorandinnen und Doktoranden wählen die Mitglieder einer Doktorandenvertretung; das Nähere zu deren Wahl regelt die Universität durch Satzung. Die Doktorandenvertretung gibt sich eine Geschäftsordnung, berät über die die Doktorandinnen und Doktoranden betreffenden Angelegenheiten, kann hierzu gegenüber den Organen und Gremien der Hochschule Empfehlungen abgeben und dient diesen als Ansprechpartner. An den Sitzungen des Senats und der Fachbereichsräte soll jeweils ein Mitglied der Doktorandenvertretung beratend teilnehmen; die beratende Teilnahme an anderen Gremien ist möglich. Die Fachbereichsräte geben der Doktorandenvertretung Gelegenheit, zu Promotionsordnungen Stellung zu nehmen. An Hochschulen für angewandte Wissenschaften kann eine Doktorandenvertretung vorgesehen werden; die Sätze 1 bis 3 gelten entsprechend.

Zusammensetzung der Doktorandenvertretung der TU Kaiserslautern

  • je einer Doktorandin oder ein Doktorand je Fachbereich
  • jedes Mitglied der Doktorandenvertretung hat eine Stellvertreterin oder einen Stellvertreter, die oder der das Mitglied bei Abwesenheit vertritt
  • die Mitglieder der Doktorandenvertretung wählen aus ihrer Mitte eine Sprecherin bzw. einen Sprecher und eine stellvertretende Sprecherin bzw. einen stellvertretenden Sprecher.

Aufgaben der künftigen Doktorandenvertreter*innen der TU Kaiserslautern:

  • beraten über die die Doktorandinnen und Doktoranden betreffenden Angelegenheiten
  • beratende Teilnahme an Sitzungen des Fachbereichsrats (Möglichkeit zur Stellungnahme zur Promotionsordnung) und ggfs. an weiteren Sitzungen des eigenen Fachbereichs oder der Universität, wenn es um für Promovierende relevante Themen geht
  • Beratende Teilnahme eines Mitglieds der Doktorandenvertretung an den Sitzungen des Senats: Angedacht ist, dass diese Aufgabe die/der Sprecher*in der Doktorandenvertretung übernimmt. Wenn die Promotionsordnung des eigenen Fachbereichs im Senat diskutiert wird, soll zusätzlich der/die jeweilige*r Doktorandenvertreter*in teilnehmen.
  • Darüber hinaus sollen die Doktorandenvertreter*innen die Promovierenden ihres Fachbereichs in der Delegiertenversammlung des TU-Nachwuchsrings vertreten (mit Stimmrecht; dadurch Möglichkeit zur Mitarbeit in den Ausschüssen und Gremien des Nachwuchsrings sowie Möglichkeit zur Mitbestimmung der Nachwuchsring-Förderlinien (Umfang der Mitarbeit kann selbst bestimmt werden)).

Weitere Aufgaben und die Ziele der Doktorandenvertretung werden im Wesentlichen von der Doktorandenvertretung selbst bestimmt. Die Einzelheiten werden in einer Geschäftsordnung festgelegt, die durch die Mitglieder der ersten Doktorandenvertretung erstellt werden soll. Dazu könnten bspw. Aktivitäten zur Vernetzung von Doktorand*innen gehören oder aber die Diskussion aktueller hochschulpolitischer Themen, die für Promovierende relevant sind (z.B. Promotions-bzw. Arbeitsbedingungen der Promovierenden). Hier besteht prinzipiell viel Gestaltungspielraum, dessen Ausgestaltung natürlich von den Ideen der künftigen Doktorandenvertreter*innen abhängt.

Struktur Diagramm